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ACN beginnt mit zweiter Phase seiner Ukrainehilfe

Am 46. Tag der militärischen Invasion der Ukraine hat die päpstliche Stiftung Aid to the Church in Need (ACN) die zweite Phase ihres Nothilfepakets für das Land eingeleitet. Direkt nach Kriegsbeginn verkündete ACN die Zurverfügungstellung eines ersten Pakets in Höhe von 1,3 Millionen Euro für die Diözesen, Eparchien und Exarchate sowohl im Westen als auch im Osten der Ukraine. Diese Geldsumme wurde bereits unter den Empfängern verteilt.

Ein großer Teil der Spenden, die in dieser gerade begonnenen zweiten Phase zur Verfügung gestellt werden sollen, wird direkt an die Ordensleute, Priester und Seminaristen gehen, die die Millionen von vertriebenen Ukrainern, die auf dem Weg in den Westen des Landes sind und eine Unterkunft sowie körperliche und geistliche Unterstützung brauchen, aufnehmen und sich um sie kümmern. Mittel in Höhe von 687.180 Euro sind für dieses neue Hilfspaket bereits genehmigt worden; zusätzliche ca. 202.500 Euro warten noch auf Genehmigung. Zusätzlich zu dieser Summe hat ACN 27 Projekte in Form von Messstipendien für ukrainische Priester im Umfang von 579.941 Euro genehmigt.

Flüchtlinge aus Kiew halten sich im Ivano Frankivsk Seminar auf.
Flüchtlinge aus Kiew halten sich im Ivano Frankivsk Seminar auf.

Laut Magda Kaczmarek, ACN-Projektverantwortliche für das Land, werden die für diese zweite Phase der Unterstützung der ukrainischen Kirche vorgesehenen Mittel die Nothilfe für Klöster und Pfarreien, die Flüchtlinge beherbergen, verstärken, aber auch für den Kauf von Generatoren zur Energieversorgung und von Fahrzeugen verwendet werden. „Die Welt hat mit Großzügigkeit auf die Notlage des ukrainischen Volkes reagiert. Viele Spenden erreichen die Nachbarländer, doch jetzt werden Fahrzeuge benötigt, um die Hilfsgüter zu denjenigen zu bringen, die sie im Land brauchen und die sich häufig an Orten befinden, die stark zerstört oder nach wie vor bedroht sind“, erklärt sie. „ACN war eine der ersten Organisationen, die Nothilfe für die Ukraine zugesagt hat, ein Land, in dem wir seit Jahrzehnten Hilfsprojekte finanzieren. Es ist wichtig, dass die Ukrainer wissen, dass ihre Glaubensbrüder und -schwestern auf der ganzen Welt sie nicht vergessen werden, auch wenn sich dieser Krieg hinzieht und kein Ende in Sicht ist, und dass ACN weiterhin nach Möglichkeiten suchen wird, vor Ort durch die Ortskirche wirksam zu helfen.“

Zusätzlich zu dieser finanziellen Hilfe hat ACN nach einer Möglichkeit gesucht, in das Land zu reisen, um seine Solidarität mit den Christen dort zum Ausdruck zu bringen und die Nöte vor Ort zu sehen und zu verstehen. Seit letztem Freitag befindet sich Magda Kaczmarek mit einer kleinen ACN-Delegation in der Ukraine.

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