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Existenzhilfe für Schwestern in Libanon

26 betagte Schwestern des Ordens der Basilianerinnen leben und beten im Kloster „Unserer Lieben Frau von der Verkündigung“ in Zouk Mikael, einer christlichen Vorstadt im Norden von Beirut. Es war das Mutterhaus des Ordens, nun haben die Schwestern es in ein Altenheim umgestaltet. Die 26 Schwestern haben zeitlebens der Kirche gedient. Sie waren wie Kerzen, die tausenden Menschen Licht und Wärme spendeten und sich dabei verzehrten. Sie hatten immer Erbarmen und gaben ihr Leben für jene, die sich nicht mehr selber helfen konnten. Jetzt sind sie am Ende ihres Lebens selber auf Hilfe und das Erbarmen anderer angewiesen.

... und ihr habt mir zu essen gegeben“ (Mt 25,35).
… und ihr habt mir zu essen gegeben“ (Mt 25,35).

Sie brauchen Rollstühle, Rollatoren, Krücken, Intensivbetten, Windeln für Erwachsene und vor allem Medikamente. Die Kosten dafür übersteigen bei Weitem die Mittel. Auch die 15 Pflegekräfte, die sich außer den Mitschwestern Tag und Nacht um die bettlägerigen, schwachen Schwestern kümmern, müssen bezahlt werden. Noch brennen diese „Kerzen“, denn sie beten. Schwester Nada Tanios, die Oberin des Altenheims, sagt uns, dass wir ihre Hoffnung seien. „Niemand sonst unterstützt uns.“ Wir haben ihnen Hilfe für die Pflege, Medikamente und Hilfsmittel zugesagt. Die Schwestern sind allen Erbarmens würdig. Und es darf nicht sein, dass solche Kerzen des Lebens vor der Zeit verlöschen.

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