Guinea-Conakry in 2016

Number of projects in 2016
J
24
Project
applications
K
16
Funded
projects
Type of projects in 2016
Head of Section

Das kleine Land an der westafrikanischen Atlantikküste zählt rund elf Millionen Einwohner. Die christlichen Kirchen Guineas sind mit lediglich 5 % eine kleine Minderheit, rund 85 % der Bevölkerung sind islamischen Glaubens. 2016 haben wir die Kirche in Guinea vor allem in der Glaubensbildung von Schwestern und Laien unterstützt.

Die Kirche in Guinea fühlt sich oft isoliert. Auf etwa elf Millionen Einwohner kommen lediglich 272.000 Katholiken, die in nur 3 Diözesen von rund 120 Priestern betreut werden. Gelitten haben die Kirchen hier vor allem in den 60er Jahren unter der Diktatur von Sekou Touré, der den christlichen Glauben brutal unterdrückte und im Mai 1967 über Nacht 200 Missionare des Landes verwies.

» Mit unserer Hilfe wollen wir den Grundstein für eine bessere Ausbildung von Seminaristen in Guinea legen. «

Schwestern der Kongregation der Soeurs de Saint Joseph de Cluny bei der Krankenkommunion in Krankenhäusern und Kliniken.
Schwestern der Kongregation der Soeurs de Saint Joseph de Cluny bei der Krankenkommunion in Krankenhäusern und Kliniken.

Die Ausbildung lokaler Priester ist hier bis heute eine der größten Herausforderungen. Zwar konnte im November 2008 das erste Priesterseminar Guineas „Papst Benedikt XVI.“ feierlich eröffnet werden, doch ist ein weiterer Ausbau und eine bessere Ausstattung des Seminars dingend nötig. ACN hat das Projekt in allen Bauphasen unterstützt, damit dort unter den bestmöglichen Bedingungen ausgebildet werden kann.

ACN hat den Bau des Priesterseminars Benedikt XVI. in Kendoumayah mitfinanziert.
ACN hat den Bau des Priesterseminars Benedikt XVI. in Kendoumayah mitfinanziert.

Deshalb haben wir uns über die Worte von Kardinal Robert Sarah besonders gefreut, der uns schrieb: „Ich danke ACN für die Unterstützung bei der Ausbildung von Priestern, Seminaristen, Ordensbrüdern und -schwestern sowie für den Bau von Kirchen und Tagungshäusern für unsere Bischöfe und Priester.“