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Aid to the Church in Need: Hunderte Kirchen, Monumente und Gebäude werden rot angestrahlt, um weltweit zu Religionsfreiheit aufzurufen

Begleitet werden diese Events von Zeugnissen und Gebeten für die verfolgten Christen.

Die #RedWeek 2020, die auf die weltweite Christenverfolgung aufmerksam machen möchte, wird dieses Jahr trotz Corona-Pandemie von 18. bis zum 25. November stattfinden. “Zwar hat COVID19 vieles verändert, aber Christen sind nach wie vor die am meisten verfolgte Religionsgemeinschaft der Welt. Um auf diese schmerzliche Tatsache aufmerksam zu machen, werden Kathedralen, Kirchen und öffentliche Gebäude in zahlreichen Ländern auf vier Kontinenten in rotes Licht getaucht und zusätzlich viele Initiativen online angeboten“, bestätigt Thomas Heine-Geldern, Geschäftsführender Präsident von ACN. Es sei ein starkes Zeichen der Unterstützung für all diejenigen, die Diskriminierung erleiden, aber nicht selbst frei darüber sprechen können und daher darauf hoffen, dass andere in ihrem Namen die Stimme erheben.

Die #RedWeek ist eine 2015 ins Leben gerufene Initiative der internationalen Päpstlichen Stiftung Aid to the Church in Need (ACN), eines katholischen Hilfswerks, das sich für leidende und verfolgte Christen einsetzt.  Rund 250 Millionen Christen in aller Welt leben in einem Umfeld, in dem sie gewaltsam verfolgt, diskriminiert oder an der freien Ausübung ihres Glaubens gehindert werden.

Den Anfang machen in diesem Jahr die Österreicher. Am Mittwoch, dem 18. November, findet im rot erstrahlten Stephansdom in Wien der erste Gottesdienst für die verfolgten Christen statt. Insgesamt werden fast österreichische 50 kirchliche und staatliche Einrichtungen wie das Parlament in Wien an der Aktion teilnehmen.

Anbetung zum Abschluss der Veranstaltung Abend der Zeugen, 22. November 2019 in Frankfurt am Main St. Bartholomäus-Dom.
Anbetung zum Abschluss der Veranstaltung Abend der Zeugen, 22. November 2019 in Frankfurt am Main St. Bartholomäus-Dom.

Zahlreiche Länder auf der ganzen Welt werden sich der #RedWeek anschließen, von Kanada bis Australien. In dieser Zeit werden bedeutende Bauwerke in rotem Glanz leuchten, wie etwa die Pressburger Burg in Bratislava oder die Basilika Notre-Dame in Montréal. Ebenso die weltberühmte Christusstatue „Cristo Redentor“ in Rio de Janeiro, mit der die Aktion 2015 ihren Anfang nahm, wird höchstwahrscheinlich dieses Jahr wieder dabei sein. Auch das Kolosseum in Rom wurde in den vergangenen Jahren Schauplatz dieses Events zum Gedenken der leidenden Christen.

Einen Höhepunkt der Aktion bildet der Abschlusstag, der 25. November, an dem in diesem Jahr vor allem Großbritannien und die Philippinen mit besonderen Aktionen hervortreten. In Großbritannien wird an diesem Tag ein Bericht über Christen, die zu Unrecht wegen ihres Glaubens inhaftiert sind, präsentiert. Er trägt den Namen „Set Your Captives Free“ („Lasst Eure Gefangenen frei“). Es werden Gastbeiträge erwartet von dem nigerianischen Erzbischof Ignatius Kaigama aus Abuja, dem ehemaligen britischen Abgeordneten Rob Flello und von Maira Shahbaz aus Pakistan, deren Fall von Entführung und Terror in dem Bericht untersucht wird.

Auf den Philippinen steht die #RedWeek dieses Jahr ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. Man möchte auch auf alle Geistlichen und Ordensschwestern aufmerksam machen, die an vorderster Front bei den Kranken sind und bei diesem Dienst große Gefahren auf sich nehmen. Daher wurden diesmal neben Kirchen und Schulen, wie in den Vorjahren, auch Krankenhäuser aufgerufen, mitzumachen.

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