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Die weltweite ACN-Petition für Religionsfreiheit erreicht mehr als 20 000 Unterschriften

Laut dem aktuellen „Bericht zur Religionsfreiheit in der Welt“ leben Milliarden Menschen in Ländern, in denen dieses Grundrecht missachtet wird.

Das Hilfswerk Aid to the Church in Need (ACN) sammelt weiterhin Unterschriften für seine internationale Petition zur Verteidigung der Religionsfreiheit und zur vollständigen Umsetzung von Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Die Initiative startete im Oktober 2025 anlässlich der Vorstellung des Berichts zur Religionsfreiheit in der Welt, und hat über die nationalen Büros von ACN und ihre internationale Reichweite bereits mehr als 20 000 Unterschriften gesammelt.

Die Petition wird über die nationalen ACN-Büros beworben und ist über die Website von ACN International weltweit zugänglich.

Bis November 2026 werden Unterschriften gesammelt. Endpunkt der Kampagne wird die von ACN organisierte „Red Week“ sein, eine jährliche Initiative, bei der Kirchen, öffentliche Gebäude und Denkmäler weltweit rot beleuchtet werden, um auf Christenverfolgung und die Verletzung der Religionsfreiheit aufmerksam zu machen. Anschließend wird die Petition internationalen Politikern und Institutionen vorgelegt.

Die Initiative ist eine konkrete Reaktion auf die alarmierenden Trends, die im Bericht zur Religionsfreiheit in der Welt 2025 von ACN dokumentiert sind. Dieser zeigt, dass Milliarden von Menschen in Ländern leben, in denen die Religionsfreiheit verletzt, eingeschränkt oder bedroht ist.

Bei einem Besuch am internationalen Hauptsitz von ACN in Königstein bekräftigte der Präsident des Hilfswerks, Kardinal Kurt Koch, in Anlehnung an die Worte von Papst Leo XIV., dass Religionsfreiheit ein „Grundpfeiler der Menschenwürde und jeder gerechten Gesellschaft“ sei. „Auch heute leiden Millionen Menschen unter Diskriminierung, Gewalt und Unterdrückung wegen ihres Glaubens […] Doch selbst wenn sie kleine und schutzbedürftige Minderheiten sind, bleiben Christen in ihren Heimatländern Friedensstifter. In diesem Sinne lade ich alle, die dazu in der Lage sind, zur Unterstützung der ACN-Petition für die Verteidigung von Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ein. Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht, kein Privileg“, erklärte Kardinal Koch.

Der Präsident des Hilfswerks, Kardinal Kurt Koch

Die Petition wendet sich an internationale Institutionen, demokratische Regierungen und Diplomaten. Sie fordert, Religionsfreiheit zu einer Priorität in der Außenpolitik zu machen, gefährdete Gemeinschaften zu schützen und Menschen, die unter Verfolgung leiden, rechtliche sowie humanitäre Hilfe zu gewähren.

Auf der Grundlage der Schlussfolgerungen des Berichts zur Religionsfreiheit in der Welt soll die Kampagne die Weltöffentlichkeit sensibilisieren und die Zivilgesellschaft für dieses grundlegende Menschenrecht mobilisieren. Sie unterstreicht zudem die dringende Notwendigkeit koordinierter internationaler Maßnahmen zum Schutz der Religionsfreiheit.

Die Petition wird von lokalen Kirchenvertretern unterstützt, darunter der syrisch-katholische Erzbischof Jacques Mourad von Homs (Syrien) und Bischof Matthew Hassan Kukah von Sokoto (Nigeria). ACN ruft Menschen aller Glaubensrichtungen sowie alle Menschen auf, die sich für die Menschenwürde engagieren, sich für die Religionsfreiheit einzusetzen.

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