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Kardinal Piacenza: „Die Religionsfreiheit darf nicht mit Füßen getreten werden“

Mauro Kardinal Piacenza, Internationaler Präsident von Aid to the Church in Need (ACN), hat die Bedeutung der Religionsfreiheit als Bestandteil der Menschenwürde verteidigt. Er betonte: „Sie darf aus keinem Grund mit Füßen getreten werden – weder von irgendeiner Regierung noch irgendeiner Politik oder irgendeinem persönlichen Interesse.“

Kardinal Piacenza machte diese Aussage im Rahmen der bevorstehenden Erscheinung des Berichts „Religionsfreiheit weltweit 2021“, den das Hilfswerk am 20. April veröffentlicht.

Die Religionsfreiheit „ist der grundlegende Kern einer jeden Freiheit, weil sie das Gewissen betrifft und darum untrennbar zur Würde eines jeden Menschen gehört“, fügte Kardinal Piacenza hinzu. Sie dürfe deshalb in keiner Weise verletzt werden.

Der von ACN erstellte Bericht „Religionsfreiheit Weltweit“ sei „grundlegend für die Mission des Hilfswerks“, betonte er. Denn der Bericht vervollständige die Aufgabe des Werks, die pastoralen Nöte der Kirche überall dort zu lindern, wo es nötig ist. Es sei eine „sehr umfangreiche“ Studie, die „intellektuelle und investigative Arbeit “ erfordere. Es handele sich um „den einzigen Bericht seiner Art im kirchlichen Bereich“, und wir müssen diese Arbeit unterstützen, weil sie „sehr wichtig“ ist.

ACN veröffentlicht alle zwei Jahre den Bericht über die weltweite Religionsfreiheit. Darin wird untersucht, inwieweit dieses Grundrecht in allen Ländern der Welt (196) eingehalten wird – nicht nur in Bezug auf das Christentum, sondern auf alle Religionen.

Der aktuelle Bericht wird am 20. April in 23 Ländern auf der ganzen Welt gleichzeitig vorgestellt.

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