Home » Nachricht » Kinder der Welt vereint im Gebet für den Frieden

Kinder der Welt vereint im Gebet für den Frieden

Eine Million Rosenkränze der Hoffnung

Die päpstliche Stiftung Aid to the Church in Need (ACN) lädt im Rosenkranzmonat erneut Pfarreien, Schulen und Familien ein, am 18. Oktober an der weltweiten Initiative „Eine Million Kinder beten den Rosenkranz“ teilzunehmen. Der heilige Pater Pio hat einmal gesagt: „Wenn eine Million Kinder den Rosenkranz beten, wird sich die Welt verändern.“

Ziel der Gebetskampagne ist es, weltweit um Frieden und Einheit zu bitten. Aus gegebenem Anlass wird ganz besonders der Frieden im Heiligen Land im Mittelpunkt der diesjährigen Kampagne stehen.

Von Australien bis Argentinien

Allein über die Website haben sich bereits über 500 000 Kinder aus mehr als 90 Ländern in der ganzen Welt zur Teilnahme angemeldet (Stand 16.10.2023): von Australien (mehr als 12 000 Kinder) und den Philippinen (mehr als 90 000) über Indien (mehr als 14 000), Slowakei (mehr als 86 000), das Vereinigte Königreich (mehr als 46 000), Sierra Leone (2000) bis zu Kanada (3400) und Argentinien (mehr als 8000).

Kinder üben das Rosenkranzgebet im Sozialzentrum Herz Jesu in Lissabon
Kinder üben das Rosenkranzgebet im Sozialzentrum Herz Jesu in Lissabon

In der Erscheinungskapelle von Fatima in Portugal werden Kinder den Rosenkranz beten; dies wird live über Internet, Radio sowie im Fernsehen übertragen. Auch in Polen beteiligen sich circa 70 000 Kinder am Rosenkranzgebet. So ist im Nationalheiligtum Unsere Lieben Frau von Fatima in Zakopane ein gemeinsames Gebet geplant, darüber hinaus werden sich auch Familien, Pfarreien und über 270 Schulen und Kindergärten an der Initiative beteiligen.

Auf zwei brasilianischen Fernsehkanälen werden Kinder live den Rosenkranz beten; in der Kathedrale von Maringá im Süden Brasiliens versammeln sich rund 1.000 Kinder zum gemeinsamen Gebet. Vier Tage zuvor werden mehr als 50 obdachlose Kinder aus einem Heim, das von ACN unterstützt worden ist, in Rio de Janeiro einen „menschlichen Rosenkranz“ um die Christusstatue bilden.

Radio Horeb in Deutschland überträgt einen internationalen Rosenkranz, bei dem Kindergruppen aus Kibeho (Ruanda), Sao Paulo (Brasilien), Beit-Habbak (Libanon), Fatima (Portugal) und München (Deutschland) die Gebetsstunde gestalten.

Kinder aus Burkina Faso nehmen an der Gebetsaktion "Eine Million Kinder beten den Rosenkranz" teil
Kinder aus Burkina Faso nehmen an der Gebetsaktion „Eine Million Kinder beten den Rosenkranz“ teil

Selbst in Ländern, wie Nicaragua, Nigeria, Katar, Iran, Pakistan und Vietnam, in denen Christen vor großen Herausforderungen stehen, haben Kinder über die Website ihre Absicht zur Teilnahme an der Rosenkranz-Gebetsaktion bekundet.

Das Hauptthema der diesjährigen Kampagne sind die Engel, weshalb die biblische Passage, in der ein Engel den heiligen Josef im Traum anweist, mit Maria und dem Jesuskind nach Ägypten zu fliehen, näher mit den Kindern betrachtet wird.

Entstehung und Ausbreitung

Die Kinderrosenkranzkampagne nahm ihren Anfang im Jahr 2005 in der venezolanischen Hauptstadt Caracas. Während eine Reihe von Kindern den Rosenkranz betete, erinnerten mehrere Anwesende an die Worte des heiligen Pater Pio über die Kraft des Rosenkranzgebetes von Kindern. Mittlerweile erfasst diese Gebetsaktion alle Kontinente der Erde und die Zahl der Beteiligten steigt jährlich. Papst Franziskus hat wiederholt seine Anerkennung für die Initiative „Eine Million Kinder beten den Rosenkranz“ zum Ausdruck gebracht und ermutigt Kinder zur aktiven Teilnahme.

Kinder in Bolivien, die sich der ACN-Gebetskampagne "Eine Million Kinder beten den Rosenkranz" anschließen
Kinder in Bolivien, die sich der ACN-Gebetskampagne „Eine Million Kinder beten den Rosenkranz“ anschließen

Die päpstliche Stiftung stellt eine kostenlose Broschüre für das Gebet in Pfarreien, Kindergruppen und Familien zur Verfügung. Darin enthalten sind Erklärungen, wie der Rosenkranz gebetet wird, kinderfreundlich gehaltene Meditationen über die Geheimnisse des Rosenkranzes und ein Weihegebet der Kinder an die Gottesmutter. Auch Poster zur Gebetskampagne sind erhältlich. Das Material für die Gebetskampagne ist in 18 Sprachen erhältlich.

Begleitmaterial finden Sie hier.
Um mehr über die Gebetskampagne zu erfahren, klicken Sie bitte hier

Planen Sie, an „Eine Million Kinder beten den Rosenkranz“ teilzunehmen? Melden Sie sich auf der Website und lassen Sie es uns auf den sozialen Netzwerken wissen; bitte vergessen Sie nicht, ACN zu taggen!

Don't miss the latest updates!

Ordensschwestern bleiben aus Solidarität mit den Erdbebenopfern in Venezuela

Die Generaloberin der Kongregation „Fromme Jüngerinnen des göttlichen Meisters“ (Piae…

ACN reist nach Venezuela, um nach dem Erdbeben die Solidarität seiner Wohltäter zu überbringen

Regina Lynch, Geschäftsführende Präsidentin des päpstlichen Hilfswerks „Aid to the…

Bischof aus Venezuela: „Die, die nichts haben, geben alles“

In einem der ärmsten und am dichtesten besiedelten Stadtteile von…

„Jetzt hat oberste Priorität, das Leben wieder aufzubauen“, sagt der Erzbischof von Caracas

Erzbischof Raúl Biord aus Caracas, Venezuela, berichtet, wie die Kirche…

Im Jahr 2025 finanzierte ACN 5368 Projekte in 141 Ländern

Das päpstliche Hilfswerk Aid to the Church in Need (ACN)…

Indische Kirche ruft zu einem nationalen Gebetstag auf, um ihren Dienst an den Armen zu schützen

Die umfangreiche karitative Arbeit der Kirche in Indien könnte gefährdet…

Die Lage in Venezuela ist „apokalyptisch“, doch die Kirche ist gut organisiert und handelt entschlossen

ACN unterstützt mit seiner Hilfe derzeit Ordensleute und Laien, die den Betroffenen vor Ort beistehen. Zugleich werden bereits weitere Projekte geprüft, etwa zum Wiederaufbau kirchlicher Einrichtungen und zur Behandlung traumatisierter...

Die „Arnona“-Steuer stellt die Rechte der Kirchen in Jerusalem auf die Probe

Die als „Arnona“ bekannte kommunale Grundsteuer in Israel ist zum Gegenstand einer neuen Auseinandersetzung zwischen den Kirchen und der Stadtverwaltung von Jerusalem geworden. Christliche Führungskräfte befürchten, dass eine Infragestellung der...

Ordensschwestern bleiben aus Solidarität mit den Erdbebenopfern in Venezuela

Die Generaloberin der Kongregation „Fromme Jüngerinnen des göttlichen Meisters“ (Piae Discipulae Divini Magistri, PDDM), die eigentlich nach Rom zurückkehren sollte, berichtet bewegt vom Glauben der Menschen mitten in der Tragödie....