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Aid to the Church in Need ruft „Tag der Wohltäter“ ins Leben

Am Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu werden weltweit Messen für die Wohltäter gefeiert

Das internationale päpstliche Hilfswerk Aid to the Church in Need (ACN) führt einen „Tag der Wohltäter“ ein. Dieser wird jedes Jahr am Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu stattfinden; 2021 ist das Freitag, der 11. Juni. Projektpartner von „Kirche in Not“ auf der ganzen Welt werden an diesem Tag heilige Messen in den Anliegen der Wohltäter der 23 Nationalbüros des Hilfswerks feiern.

„Auch wenn die meisten von Ihnen [den Wohltätern] im Verborgenen bleiben möchten und diesen Dank nicht erwarten, ist es uns und unseren notleidenden Brüdern und Schwestern sehr wichtig, Ihnen unsere Dankbarkeit persönlich zu zeigen“, schreibt der Geistliche Assistent von ACN International, Pater Martin Barta, in einem Brief an die Unterstützer des Hilfswerks. „Für diesen ,Tag der Wohltäter’ haben wir das Hochfest des Heiligsten Herzens Jesus ausgewählt, denn Ihre Großherzigkeit hat ihren Ursprung und ihre Kraft in der Nachahmung der barmherzigen Liebe des göttlichen Herzens.“

Im Jahr 2020 haben insgesamt über 365 000 Wohltäter dem Hilfswerk in 23 Ländern aktiv unterstützt. Das Werk erhält keine Kirchensteuermittel oder öffentlichen Gelder und finanziert seine Arbeit vollständig aus Spenden. Die Zahl der Wohltäter ist 2020 um 8% gegenüber 2019 gewachsen.  Damit konnte ACN die Hilfe für bedrängte und notleidende Christen in 138 Ländern auch während der Pandemiezeit aufrechterhalten und sogar intensivieren.

Aber ACN verstand sich von an Anfang nicht nur als spendensammelnde Organisation, sondern auch als Gebetsgemeinschaft. Diese Verbundenheit wird auch am „Tag der Wohltäter“ sichtbar: „Eucharistie bedeutet Danksagung. Darum haben unzählige Bischöfe, Seminardirektoren, Ordensgemeinschaften und Priester in Afrika, Asien, Osteuropa und Lateinamerika sich verpflichtet, am Herz-Jesu-Fest besonders für die Wohltäter von „Kirche in Not“ zu beten und die heilige Messe für sie zu feiern“, so Pater Martin.

Einer von ihnen ist Bischof Zenildo Luiz Pereira da Silva aus Borba im brasilianischen Amazonasgebiet. Er schreibt: „Am Tag der Wohltäter überwiegen bei uns zwei Gefühle: Dankbarkeit und Verpflichtung. Dankbarkeit für alle Unterstützung, die wir empfangen haben. Ohne ACN könnten wir unsere Evangelisierungsarbeit nicht durchführen. Und dieser Tag ist uns auch Verpflichtung zum Gebet für die Wohltäter, die Frieden und Solidarität stiften.“

Aus Kolumbien schreibt der Apostolische Vikar von San Andrés y Providencia, Mons. Jaime Uriel Sanabria Arias. Die von ihm betreute Region beginnt sich gerade von der Zerstörung durch die Hurrikane, die im November 2020 die Inseln heimgesucht haben, zu erholen. „ACN drückte seine Solidarität durch seinen Präsenz aus, als es noch kaum eine Möglichkeit gab, in unser Gebiet zu reisen. Das Erleben der Anwesenheit der Weltkirche in schwierigen Zeiten ist eine verwandelnde Erfahrung, weil wir damit die Nähe, Sorge und Wohltätigkeit der Mutterkirche fühlen könnten“ schreibt der Bischof. „Liebe Wohltäter, Sie alle, Ihre Hilfe hat es uns ermöglicht, die Priester zu unterstützen, die wiederum den Glauben der christlichen Gemeinschaften unterstützen, insbesondere, damit das eucharistische Brot ihnen nicht fehlt. Darüber hinaus können wir mit Ihrer Hilfe die zerstörten Räume wie Kirchen und Pfarrhäuser reparieren, die wertvolle Orte für unsere Evangelisierungsarbeit sind. Seien Sie sich gewiss, liebe Wohltäter, dass Ihre Großzügigkeit gewirkt hat. Unser Vikariat betet für Sie und vertraut Sie in besonderer Weise der Feier der Eucharistie an.“

Die Armen Klarissen von Antsirabe aus Madagaskar schicken zu diesem Anlass einen berührenden Dankbrief: „Wir möchten Ihnen am Tag der Wohltäter unseren aufrichtigen Dank für die Hilfe aussprechen, die unser Leben verändert hat. Im Jahr 2018, als wir wirklich in finanziellen Schwierigkeiten waren, konnten wir uns nicht einmal unseren Strom und unser Essen leisten. Sie waren unsere Rettung wie ein wahrer Freund, an den wir uns im Notfall wenden können! Letztes Jahr 2020 und dieses Jahr 2021 haben Sie ein Wunder in unserem Leben vollbracht, indem Sie uns auf den Weg zur Selbstfinanzierung gebracht haben. Ihr Beitrag zum Aufbau unseres spirituellen Zentrums ist ungeheuer wichtig für unsere Zukunft. Das Geld, das von Gästen kommt, die das Zentrum nutzen, hilft uns, einen Teil unseres täglichen Lebens zu bezahlen. Sie haben uns geholfen, eine neues Kapiteln in unserer Geschichte aufzuschlagen. Dank Ihnen gehen wir einer sichereren Zukunft entgegen.“

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