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Im Jahr 2025 finanzierte ACN 5368 Projekte in 141 Ländern

Das päpstliche Hilfswerk Aid to the Church in Need (ACN) erhielt Spenden und Erbschaften in Höhe von 145,8 Millionen Euro und unterstützte weltweit jeden zehnten Priester und jeden achten Seminaristen.

Dank der Großzügigkeit von 363 176 Wohltätern auf der ganzen Welt konnte das päpstliche Hilfswerk Aid to the Church in Need (ACN) im Jahr 2025 5368 Projekte in 141 Ländern finanzieren.

Die Einnahmen aus Spenden und Erbschaften betrugen 145,8 Millionen Euro und ermöglichten es ACN, tausende Hilfsgesuche von notleidenden christlichen Gemeinschaften positiv zu beantworten. Unterstützt wurden die Seelsorgearbeit, Ausbildungsprogramme, der Aufbau kirchlicher Infrastruktur und die Vergabe von Nothilfe in einigen der am stärksten benachteiligten Regionen der Welt.

Weltweit war Indien das Land, das 2025 die meiste Unterstützung von ACN erhielt, gefolgt von der Ukraine, dem Libanon und Syrien. Diese Hilfe trug dazu bei, christlichen Gemeinschaften zur Seite zu stehen, die Diskriminierung, Verfolgung, Krieg und schwerer wirtschaftlicher Not ausgesetzt waren.

„Ohne unsere Wohltäter wäre all dies nicht möglich. Dank ihrer Großzügigkeit konnte die Kirche für Millionen von Menschen, die in Armut, Krieg, Diskriminierung und Verfolgung leben, ein Zeichen der Hoffnung bleiben“, sagte Regina Lynch, Geschäftsführende Präsidentin von ACN.

ACN hat im Jahr 2025 über 5000 Projekte unterstützt

Eine der wichtigsten Früchte dieser Großzügigkeit war die Hilfe für 40 207 Priester durch die Bereitstellung von 1 887 721 Mess-Stipendien, wovon etwa jeder zehnte Priester weltweit profitierte. Dies ist der höchste Wert, den ACN je in seiner Geschichte verzeichnet hat. Für viele Priester in armen Ländern oder Konfliktgebieten ermöglichte diese Unterstützung die Fortsetzung ihres Dienstes und die Sicherung ihres Lebensunterhalts.

Das Hilfswerk unterstützte zudem die Ausbildung von 13 368 Seminaristen, also jedes achten angehenden Priesters weltweit. Auf Afrika entfiel der größte Anteil dieser Unterstützung: Mehr als 8300 Seminaristen erhielten Hilfe, was das Wachstum der Kirche auf dem gesamten Kontinent widerspiegelt.

Darüber hinaus profitierten rund 20 000 Ordensschwestern direkt oder indirekt von den von ACN finanzierten Projekten, darunter Unterstützung für Lebensunterhalt und Ausbildung, für Bauprojekte und Transportmittel.

ACN verteilte außerdem weltweit 520 816 religiöse Bücher, darunter mehr als 111 0000 Exemplare der Bibel und des Neuen Testaments und mehr als 214 000 Publikationen der YOUCAT-Reihe.

Die Verteilung von Katechese-Büchern ist ein wichtiger Bestandteil der Mission von ACN

Geografisch gesehen erhielt Afrika mit 34,5 % des Gesamtbudgets den größten Teil der von ACN vergebenen Hilfe. Die Ausbreitung des islamistischen Terrorismus, Zwangsvertreibungen und das rasante Wachstum christlicher Gemeinschaften erklären diese Priorität. In Ländern, die besonders stark von Gewalt betroffen sind, wie Burkina Faso, Niger und Mali, wurde die Unterstützung im vergangenen Jahr deutlich verstärkt.

Der Nahe Osten bekam 17,1 % der gesamten Hilfe. Der Libanon, Syrien und der Irak waren unter den Ländern, die 2025 die größte Unterstützung seitens des Hilfswerks erhielten. Mehr als 80 % der von ACN vergebenen Nothilfe waren aufgrund der anhaltenden bewaffneten Konflikte und ihrer humanitären Folgen für diese Region bestimmt.

Asien und Ozeanien kam 19 % der Gesamthilfe zugute, für Lateinamerika waren es
16,4 % – vor allem, um Herausforderungen wie den Priestermangel, Massenmigration und die Schwierigkeiten, mit denen die Kirche in vielen Ländern der Region konfrontiert ist, zu bewältigen.

Neben der Förderung der Ausbildung und der Sicherung des Unterhalts von Geistlichen finanzierte ACN Hunderte von Projekten zum Bau und zur Renovierung von Kirchen, Priesterseminaren, Klöstern und Seelsorgezentren sowie Ausbildungsprogramme für Katecheten und engagierte Laien, die in Gebieten, wo es zu wenige Priester gibt, eine wesentliche Rolle spielen.

ACN unterstützt weiterhin den Wiederaufbau von Kirchen, wo dies erforderlich ist

Der vom Stiftungsrat von ACN auf seiner Sitzung am 25. Juni in Rom genehmigte und von PwC geprüfte Finanzbericht zeigt, dass 78,7 % der Gesamtausgaben für missionsbezogene Aktivitäten verwendet wurden. Innerhalb dieser Kategorie flossen 83,4 % direkt in die Finanzierung von Projekten, während die restlichen 16,6 % der Informationsarbeit, Glaubensverkündigung und Interessenvertretung für verfolgte und leidende Christen dienten. Die Aufwendungen für Verwaltung lagen bei 8,5 % der Gesamtausgaben, während 12,8 % für die Wohltäterbetreuung und das Fundraising aufgewendet wurden.

Aid to the Church in Need (ACN) wurde 1947 gegründet und ist ein päpstliches Hilfswerk, das den pastoralen Auftrag der Kirche überall dort unterstützt, wo Christen unter Verfolgung oder Diskriminierung leiden oder wo ihnen die notwendigen Mittel fehlen, um ihren Glauben zu leben und weiterzugeben.

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