Home » Nachricht » ACN: Dringender Gebetsaufruf für den Frieden im Heiligen Land

ACN: Dringender Gebetsaufruf für den Frieden im Heiligen Land

ACN, 09.10.2023, Königstein, Deutschland – Die internationale Stiftung Aid to the Church in Need (ACN) bringt ihre tiefe Besorgnis und ihr Bedauern über die Gewalteskalation im Heiligen Land zum Ausdruck, die mehr als tausend Menschenleben gefordert und Tausende von Verletzten hinterlassen hat. Im Folgenden finden Sie eine Pressemitteilung mit den Aussagen von Regina Lynch, Geschäftsführende Präsidentin von ACN International:

„Als geschäftsführende Präsidentin von ACN, einer päpstlichen Stiftung, die die verfolgte und notleidende Kirche in der ganzen Welt unterstützt, bin ich zutiefst bestürzt und traurig über den Ausbruch von Gewalt, der das Heilige Land seit Samstag, dem 7. Oktober 2023, erschüttert.

Als Christen glauben wir, dass das Gebet eine mächtige Waffe gegen das Böse und eine Quelle der Hoffnung und Heilung ist. Deshalb laden wir Sie ein, an unserer Gebetskampagne für den Frieden im Heiligen Land teilzunehmen. Wir schließen uns dem Aufruf des Heiligen Vaters, Papst Franziskus, sowie der Patriarchen und Kirchenoberhäupter in Jerusalem zur sofortigen Einstellung der Feindseligkeiten an.

„Wir wissen nicht, wie die Lösung aussehen kann, aber Gott kennt die Lösung“

Wir teilen die Trauer der Familien, die ihre Angehörigen verloren haben, und die Not derer, die verletzt oder in Gefahr sind. Wir beten zu Gott, dass er ihnen seinen Trost, seinen Mut und seine Hoffnung schenkt. Wir beten für die Heilung und Stärkung all derer, die unter Gewalt, Angst und Trauer leiden.

Griechisch-orthodoxe Pilgerin zündet eine Kerze an - Jerusalem
Griechisch-orthodoxe Pilgerin zündet eine Kerze an – Jerusalem

Im Namen von ACN rufen wir auch dazu auf, für alle unsere Brüder und Schwestern, die Christen im Heiligen Land, zu beten, die ebenfalls unter der Gewalt der Extremisten leiden. Dieser Teufelskreis aus Hass und Töten bringt dieses heilige Land zurück in die dunkelsten Zeiten seiner jüngsten Geschichte und droht jede Hoffnung auf Frieden und Stabilität für die Christen dieser Region zu zerstören“, so Lynch.

„Lasst uns im Glauben und Vertrauen beten, dass Gott unsere Gebete erhören und uns seinen Frieden schenken wird. Beten wir mit Liebe und Mitgefühl, dass unsere Gebete die Herzen der in den Konflikt verwickelten Menschen berühren und sie dazu anregen werden, friedliche Wege zu suchen. Lasst uns mit Hoffnung und Ausdauer beten, dass unsere Gebete zum Aufbau einer besseren Zukunft für das Heilige Land beitragen mögen, in der Gerechtigkeit, Frieden und Versöhnung herrschen.“

Don't miss the latest updates!

Krieg bringt Hoffnung und Verzweiflung in den Libanon

In der Erzdiözese Baalbek-Deir El-Ahmar im Libanon bemüht sich Erzbischof…

Im Südlibanon fürchten die Christen von Yaroun ein endgültiges Exil

Im Südlibanon leben die Christen aus dem Grenzort Yaroun heute…

Gaza: Osterhoffnung inmitten der Trümmer

Auf dem Gelände der katholischen Pfarrei in Gaza hat die…

Krieg bringt Hoffnung und Verzweiflung in den Libanon

In der Erzdiözese Baalbek-Deir El-Ahmar im Libanon bemüht sich Erzbischof Hanna Rahme, die Evangelisierungsarbeit fortzusetzen, Flüchtlinge aufzunehmen, das Zusammenzuleben mit den Schiiten zu fördern und inmitten zahlreicher Krisen und aufeinanderfolgender...

Dem. Rep. Kongo: Wenn die Glocken läuten, wissen die Gläubigen, dass ein Leben im Dorf noch möglich ist

Die Menschen im Osten der Demokratischen Republik Kongo fühlen sich von der internationalen Gemeinschaft im Stich gelassen. Sie wissen: Wenn sie fliehen, wird sich die M23, eine von Ruanda unterstützte...

„Es ist der traurigste Moment für mein Heimatland“: Der Vorsitzende der kubanischen Bischofskonferenz bittet darum, Kuba nicht zu vergessen

Die Kirche in Kuba bleibt an der Seite der Bevölkerung, die von Angst, Not in allen Lebensbereichen und Unsicherheit geprägt ist. So die Worte von Bischof Arturo González Amador von...