Home » Unkategorisiert » Pakistan: Besinnungstage für die 55 Priester der Diözese Faisalabad

Pakistan: Besinnungstage für die 55 Priester der Diözese Faisalabad

Überall in der Welt stehen Priester vor zahlreichen Herausforderungen. In Pakistan ist ihr Dienst besonders schwierig: Sie haben oft nicht nur riesige Gebiete zu betreuen, sondern sie stehen auch permanent unter Anspannung. Die meisten von ihnen haben bereits Drohanrufe und -briefe erhalten. Die Gefahr durch Extremisten ist stets präsent. Auch ihre Gläubigen sind zahlreichen Anfeindungen und Diskriminierungen ausgesetzt. Die meisten Christen stehen auf der untersten Stufe der Gesellschaft und sind arm und hilflos. Von den Priestern erwarten sie nicht nur seelsorgliche und geistliche Hilfe, sondern sie sind ihre ersten und einzigen Ansprechpartner in jeglicher Not und bei jedem Problem. In diesem Jahr kam die Corona-Pandemie hinzu, die die Arbeit der Priester noch erschwerte.

Besonders die Diözese Faisalabad war schwer betroffen.  Inzwischen hat sich die Lage glücklicherweise beruhigt. So können die Priester der Diözese im November ihre jährlichen Besinnungstage abhalten. Diese dienen dazu, dass die Priester ihre Berufung stärken und neu beleben und Kraft tanken. Neben der Gelegenheit zur Weiterbildung und zur geistlichen Begleitung sind auch der Austausch untereinander und das brüderliche Miteinander der Priester ein wichtiges Element. Von diesen Kraftquellen profitieren nicht nur die Priester selbst, sondern auch die von ihnen betreuten Gläubigen.

Aber die Anfahrt, die Unterbringung und Verpflegung und das Material kosten Geld. Mit insgesamt 5.000 Euro – ca. 90 Euro pro Teilnehmer – möchte ACN diese Besinnungstage unterstützen, um die Priester zu stärken.

Don't miss the latest updates!

Die Rückkehr der irakischen Christen: ein mögliches Vorbild für Nigeria

Führende Katholiken setzen sich für das Rückkehrrecht von Binnenvertriebenen ein…

Ordensschwestern bleiben aus Solidarität mit den Erdbebenopfern in Venezuela

Die Generaloberin der Kongregation „Fromme Jüngerinnen des göttlichen Meisters“ (Piae…

ACN reist nach Venezuela, um nach dem Erdbeben die Solidarität seiner Wohltäter zu überbringen

Regina Lynch, Geschäftsführende Präsidentin des päpstlichen Hilfswerks „Aid to the…

Bischof aus Venezuela: „Die, die nichts haben, geben alles“

In einem der ärmsten und am dichtesten besiedelten Stadtteile von…

„Jetzt hat oberste Priorität, das Leben wieder aufzubauen“, sagt der Erzbischof von Caracas

Erzbischof Raúl Biord aus Caracas, Venezuela, berichtet, wie die Kirche…

Im Jahr 2025 finanzierte ACN 5368 Projekte in 141 Ländern

Das päpstliche Hilfswerk Aid to the Church in Need (ACN)…

Die Rückkehr der irakischen Christen: ein mögliches Vorbild für Nigeria

Führende Katholiken setzen sich für das Rückkehrrecht von Binnenvertriebenen ein Die Rückkehr Tausender vertriebener Christen in ihre Heimatorte im Irak, die nach der Niederlage des Islamischen Staates von ACN unterstützt...

Erdbeben in Venezuela: „Die Kirche ist weit mehr als nur Gebäude. Wir sind bei den Menschen auf der Straße.“

ACN hat bereits eine zweite Hilfsmaßnahme zugesagt, die nach Angaben seiner geschäftsführenden Präsidentin deutlich über den anfänglichen 100.000 Euro liegen wird, die unmittelbar nach dem Doppel-Erdbeben bereitgestellt wurden. Die Kirche...

Die Lage in Venezuela ist „apokalyptisch“, doch die Kirche ist gut organisiert und handelt entschlossen

ACN unterstützt mit seiner Hilfe derzeit Ordensleute und Laien, die den Betroffenen vor Ort beistehen. Zugleich werden bereits weitere Projekte geprüft, etwa zum Wiederaufbau kirchlicher Einrichtungen und zur Behandlung traumatisierter...