ERSTE STATION  / SIERRA LEONE

JESUS WIRD ZUM TODE VERURTEILT

I STATION / SIERRA LEONE

Das Ebola-Virus trat plötzlich auf, wie ein Todesurteil. Die Erfahrung in dem Lager von Waterloo war schrecklich. Man wollte uns wegen der Ansteckungsgefahr, die überall um uns herum bestand, nicht erlauben, es zu verlassen. „Lasst keinen raus, und wer rausgeht, darf nicht mehr zurückkommen.“ Als ich erfuhr, dass zwei Mädchen, die ich gekannt hatte – Agia und Mabinti – gestorben waren, ging ich hin, um zu sehen, was in Waterloo vor sich ging. Ich sah selbst die Zerstörung – Kinder, die in ihren Häusern weinten und niemanden hatten, der sie tröstete, weil ihre Eltern tot waren und wegen des Ausbruchs von Ebola niemand ihre Häuser betreten durfte. Es war ein unsichtbarer Feind, der alles und jeden um sich herum bedrohte. Die Menschen sprachen nicht miteinander, berührten einander nicht, wir konnten einander in der Heiligen Messe nicht einmal den Friedensgruß reichen. Ebola trennte uns voneinander. Es war, als wären wir alle zum Tode verurteilt worden.

GEBET

Jesus, wie einsam und verlassen musst du dich gefühlt haben, als du zum Tode verurteilt wurdest! Verurteilt, obwohl du unschuldig warst, wie so viele Opfer von Krankheiten und Seuchen. Ebola ist nun, Gott sei Dank, vorüber, aber es gibt andere Krankheiten, die verheerende Schäden anrichten. Hilf, Herr, den Leidenden, den christlichen Sinn ihres Leids zu finden, der oftmals ein langer Kreuzweg des Schmerzes und der Einsamkeit ist. Lass sie wissen, Herr Jesus, dass sie, wenn sie in ihrem Leid mit deinem Kreuzweg vereint sind, die Welt gemeinsam mit dir retten können.

Vater unser…

Ave Maria…

Ehre sei…

Pater Maurizio Boa / Maria Lozano

LADEN SIE DEN KREUZWEG FÜR AFRIKA HIER HERUNTER UND SCHLIEßEN SIE SICH IN DIESER FASTENZEIT IM GEBET UNSEREN AFRIKANISCHEN BRÜDERN UND SCHWESTERN AN.

#WAYOFTHECROSSFORAFRICA

Ihr Glaube ist unsere Hoffnung

Die Kampagne dient dazu, der leidenden Kirche in Afrika mit ihrer wachsenden Zahl an Berufungen, ihren Priestern und Ordensleuten, die an den schwierigsten Orten arbeiten, zu helfen – vor allem denjenigen, die wegen ihres Glaubens durch Terrorgruppen wie Boko Haram verfolgt wurden.

ACN führt eine Kampagne zur Unterstützung unserer christlichen Brüder und Schwestern in Afrika, dem Kontinent der Hoffnung, durch.

HIER KÖNNEN SIE MEHR ÜBER Aid to the Church in Need ERFAHREN: http://www.churchinneed.org
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ÜBER UNS

Gegründet im Jahr 1947 als katholische Hilfsorganisation für Kriegsflüchtlinge und seit 2011 als päpstliche Stiftung anerkannt, widmet sich ACN dem Dienst an den Christen auf der ganzen Welt und hilft ihnen durch Information, Gebet und Handeln, wo immer sie verfolgt oder unterdrückt werden oder leiden müssen. ACN unterstützt jedes Jahr durchschnittlich 6000 Projekte in knapp 150 Ländern. Diese Hilfe wird dank privater Spenden realisiert, da die Stiftung keine öffentliche Förderung erhält.