Sri Lanka in 2017

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Auch 2017 kämpfte Sri Lanka noch mit den Folgen des jahrzehntelangen Bürgerkriegs zwischen Tamilen und Singhalesen. Obwohl nur 7 % der rund 21,4 Millionen Einwohner des Landes Katholiken sind, engagiert sich die Kirche weiter für die Versöhnung beider Volksgruppen – hier unterstützt ACN die christlichen Gemeinden beim interreligiösen Dialog. Des Weiteren fördern wir die Kirche Sri Lankas aber auch bei seelsorgerischen Angeboten, wie zum Beispiel bei der Ehe- und Familienberatung.

Um den ethnischen Konflikt weiter zu schlichten, plant die Kirche Partnerschaften zwischen tamilischen und singhalesischen Gemeinden. Zusammen mit einem Komitee buddhistischer Mönche hat die Bischofskonferenz die Idee hervorgebracht, religiöse Räte einzurichten, die die Regierung bei der Förderung der nationalen Versöhnung unterstützen sollen. Zudem wurde 2017 zum „Jahr des heiligen Josef Vaz“ erklärt, des Apostels der Versöhnung und Nächstenliebe und ersten indigenen Heiligen.

Programm zum Aufbau kleiner christlicher Gemeinschaften in den Diözesen Sri Lankas.
Programm zum Aufbau kleiner christlicher Gemeinschaften in den Diözesen Sri Lankas.

» Beim Abbau von Misstrauen zwischen Tamilen und Singhalesen ist das Engagement der Kirche unersetzlich. «

Unsere Hilfe für die katholische Kirche in Sri Lanka ist 2017 in ganz unterschiedliche Projekte geflossen. Dazu zählt zum Beispiel die Finanzierung von Informationsveranstaltungen zu den Gefahren der Abwanderung von Arbeitskräften ins Ausland und deren Auswirkungen auf die Familienstruktur. Die Familien leiden sehr unter der Emigration von geschätzten 1,7 Millionen Elternteilen, meist in die Golfstaaten.

Unterstützt haben wir darüber hinaus die Beratung von Familien in Krisensituationen. Aber auch der Wiederaufbau von kirchlichen Gebäuden sowie die Aus- und Weiterbildung von Seminaristen standen auf unserer Förderliste.