Benin in 2018

Anzahl Projekte 2018
J
80
Project
applications
K
40
Funded
projects
Art der Projekte 2018
Projektreferent

Das westafrikanische Benin zählt rund 11 Millionen Einwohner. Während der Norden des Landes vorwiegend muslimisch geprägt ist, leben im Süden vor allem Anhänger traditioneller afrikanischer Religionen sowie Christen, die oft unter bitterster Armut leiden. ACN ist in ganz Benin mit Hilfsprojekten aktiv, um die Präsenz der Kirche zu stärken und die Glaubensbildung zu unterstützen.

Wo die Kirche zu wenig Präsenz zeigt, können Christen leicht unter den Einfluss anderer Glaubensrichtungen geraten. So auch in Benin. Im Süden des Landes ist der Aberglaube weit verbreitet – viele praktizieren Voodoo. Der Vertiefung des christlichen Glaubens kommt hier eine besondere Rolle zu. Die Ausbildung von Priestern steht für die Ortskirche daher an erster Stelle.

Musicians in the chapel Kikele-Lopa in the parish of Bassila during the holy mass.
Musicians in the chapel Kikele-Lopa in the parish of Bassila during the holy mass.

» Für die Gläubigen ist eine Kapelle genauso wichtig wie ein Krankenhaus. «

Um die Gläubigen besser zu erreichen, sind auch Lieder und bebilderte Bücher nötig, die das Evangelium in die lokale Sprache und Kultur übersetzen. ACN unterstützt die Ortskirchen vornehmlich bei der Priesterausbildung und bei der Ehe- und Familienpastoral. Darüber hinaus wird die Finanzierung der kirchlichen Infrastruktur gefördert, denn „würdige“ Kapellen sind von enormer Bedeutung und für die Menschen häufig ebenso wichtig wie ein Krankenhaus.

Sisters looking after children in the “Orphélinat des Saints” orphanage in Natitingou.
Ordensschwestern bei der Kinderbetreuung im Waisenhaus “Orphélinat des Saints“ in Natitingou

Unterstützung für Ordensschwestern

Auch die Arbeit der Ordensschwestern ist für Menschen in Benin unentbehrlich. Vor allem für die Kinder. So kümmern sich die Schwestern liebevoll um verlassene, kranke und verwaiste Kinder, aber auch um behinderte und „verhexte“ Kinder, die von Angehörigen oft ausgesetzt oder getötet werden. Allein die Präsenz von Ordensschwestern in den Dörfern verhindert in der Regel, dass Kinder getötet werden, denn die Mütter wenden sich mit ihren Problemen direkt an sie. Auf Bitten der Bischöfe unterstützt ACN die Schwestern, damit sie in möglichst vielen Orten aktiv sein können.