ANTRAGSVERFAHREN

Es sollte möglichst derjenige einen Antrag ausarbeiten und einreichen, der für die praktische Durchführung des Projekts zuständig ist. Das kann ein Bischof, ein Priester, ein Ordensmitglied oder ein Laie sein.

Es werden ausschließlich solche Projekte berücksichtigt, für die eine ausdrückliche schriftliche Empfehlung des Ortsbischofs (bei Projekten einer Diözese oder einer Pfarrei) oder des Ordensoberen (bei Projekten einer Ordensgemeinschaft) vorliegt, aus der hervorgeht, dass dieses Projekt für die Diözese oder die Ordensgemeinschaft Priorität hat.

Wenn Ihr Projekt unseren Förderkriterien entspricht und Ihr Bischof oder Oberer das Projekt befürwortet, finden Sie hier einige Hinweise zu Antragstellung und einzureichenden Informationen.

1.Projektbeschreibung

Wir haben keine Formulare für die Projektbeschreibung (außer siehe Sonderverfahren). Verfassen Sie Ihre Projektbeschreibung nach eigenem Ermessen auf Ihrem Büropapier. Wir kennen Ihre spezielle Situation nicht und müssen von Ihnen erfahren, „Wer, Wo, Wann, Was und Warum“

  • Beschreiben Sie die pastorale Notlage, die Ihrem Projekt zugrunde liegt, indem Sie Ihre Diözese, Ihre Pfarrei (Gemeinde), Ihre Kongregation oder Institution vorstellen und auf die Lage vor Ort eingehen (geschichtlich, sozial, religiös, wirtschaftlich usw.). Sie können Zeugnisse der Menschen zitieren, denen Sie versuchen zu helfen. · Beschreiben Sie Ihre Ziele (Was Sie im Hinblick auf die von Ihnen beschriebene Notlage erreichen möchten).
  • Geben Sie immer konkrete Zahlen an, wenn dies von Bedeutung ist (Anzahl der Gemeindemitglieder, Seminaristen, Novizen, Schwestern, Teilnehmer usw.).
  • Erklären Sie kurz und bündig, für welchen genauen Zweck Sie eine Förderung benötigen (wofür das Geld genau eingesetzt wird).
  • Nennen Sie die Gesamtkosten des Projekts.
  • Geben Sie an, wie viel Geld Sie vor Ort zur Verfügung haben (bzw. organisieren können), wie viel Sie von anderen Hilfswerken erhalten (nennen Sie die Organisationen) und wie viel Sie von Kirche in Not beantragen.
  • Belegen Sie Ihre Darstellung mit Pro-Forma-Rechnungen, Kostenvoranschlägen, Finanzplänen, Fotos, Plänen, Teilnahmelisten usw.
  • Legen Sie Ihren Antrag zur Bestätigung und Genehmigung Ihrem Bischof vor.
  • Wenn Sie allgemeine Fotos von Ihrer pastoralen Arbeit oder von den Ihnen anvertrauten Menschen haben, senden Sie uns bitte zwei der schönsten Bilder. Wir sind auf Spenden angewiesen und können diese Fotos möglicherweise gut verwenden, wenn wir Ihr Projekt bewilligen.

2.Persönliche Daten

Damit wir Ihre vollständigen und aktuellen persönlichen Daten vorliegen haben, verwenden Sie bitte das Standard-Antragsformular von Kirche in Not und legen Sie es jedem Antrag bei.

Für Stipendien- und Fahrzeug- Anträge benötigen wir weitere persönliche Daten. Laden Sie sich das entsprechende Formular vom Formularteil dieser Website herunter.

3.Sprache

Sie können Ihren Antrag in all den westeuropäischen Sprachen einreichen, die auf dieser Website verfügbar sind, sowie in Italienisch wenn es sich um einen Stipendienantrag handelt oder um einen Projektantrag aus Rumänien. In unserer Internationalen Sekretariat können wir außerdem Anträge in einigen osteuropäischen Sprachen wie Russisch, Ukrainisch und Polnisch bearbeiten. Klären Sie diese Frage gegebenenfalls mit Ihrem Bischof oder Oberen.

4.Antragsfristen

Fundraising und Antragsbearbeitung werden bei Kirche in Not fortlaufend durchgeführt. Es gibt daher keine Antragsfristen für Projekte. Die einzige Ausnahme bilden Stipendien, die rechtzeitig vor Beginn eines akademischen Jahrs bewilligt sein müssen. Siehe Sonderverfahren.

Rechnen Sie wegen der großen Zahl von Anträgen, die bei uns eingehen, mit einer Bearbeitungsdauer von mindestens zwei Monaten.

Mit unseren Finanzmitteln können wir nicht alle eingereichten Projekte abdecken. Wir müssen daher immer einige Anträge ablehnen, auch wenn sie unseren Förderkriterien entsprechen.

5.Adressat

Senden Sie den handsignierten Antrag an unsere internationale Zentrale in Königstein, Deutschland. Dort ist der Sitz der Projektabteilung.

Aid to the Church in Need – International
Postfach 1209
D – 61452   Königstein im Taunus
Deutschland

Senden Sie Ihren Antrag nicht an eines oder mehrere Nationalbüros – dadurch entstehen unnötige Kosten und Verzögerungen. Sie können uns auch unter folgende Namen kennen:

  • Aid to the Church in Need (Australia)
  • Kirche in Not (Austria)
  • Kerk in Nood/Aide à l’Eglise en Détresse (Belgium)
  • Ajuda à Igreja que Sofre (Brazil)
  • Aide à l’Eglise en Détresse/Aid to the Church in Need (Canada)
  • Ayuda a la Iglesia que Sufre (Chile)
  • Ayuda a la Iglesia que Sufre (Colombia)
  • Ayuda a la Iglesia Necesitada (México)
  • Aide à l’Eglise en Détresse (France)
  • Kirche in Not (Germany)
  • Aid to the Church in Need (Ireland)
  • Aiuto alla Chiesa che Soffre (Italy)
  • Kerk in Nood (Netherlands)
  • Pomoc Kosciolowi w Potrzebie (Poland)
  • Ajuda à Igreja que Sofre – Fundação AIS (Portugal)
  • Ayuda a la Iglesia Necesitada (Spain)
  • Kirche in Not/Aide à l’Eglise en Détresse (Switzerland)
  • Aid to the Church in Need (United Kingdom)
  • Aid to the Church in Need (USA)
  • Aid to the Church in Need (Korea)
  • Aid to the Church in Need (Malta)
  • Aid to the Church in Need (Philippines)
  • Pomoc trpiacej Cirkvi – ACN Slovensko (Slovakia)

Hinweis zu elektronisch übermittelten Anträgen

Wir akzeptieren Projektanträge per E-Mail-Anhang. In diesem Fall vergessen Sie bitte nicht, Ihren Antrag zu unterzeichnen und zu scannen und an uns zu senden. Dasselbe gilt für das handsignierte Empfehlungsschreiben Ihres Bischofs. Nicht handsignierte Anträge können nicht bearbeitet werden.

HIER KÖNNEN SIE MEHR ÜBER Aid to the Church in Need ERFAHREN: http://www.churchinneed.org
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ÜBER UNS

Gegründet im Jahr 1947 als katholische Hilfsorganisation für Kriegsflüchtlinge und seit 2011 als päpstliche Stiftung anerkannt, widmet sich ACN dem Dienst an den Christen auf der ganzen Welt und hilft ihnen durch Information, Gebet und Handeln, wo immer sie verfolgt oder unterdrückt werden oder leiden müssen. ACN unterstützt jedes Jahr durchschnittlich 6000 Projekte in knapp 150 Ländern. Diese Hilfe wird dank privater Spenden realisiert, da die Stiftung keine öffentliche Förderung erhält.